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Eintritt in den Manu Nationalpark
(Foto: Ross Murphy)



Rio Manu


Der Manu Nationalpark, von mehr als der Hälfte der Fläche der Schweiz, und das Manu Biosphärenreservat wurden 1973 östlich der Anden gegründet; es erstreckt sich über das Andenhochland (bis 4100 m), den Bergnebelwald bis hin zum Amazonastiefland ( 300 m).

Nur in einem Gebiet entlang des Rio Manu können seitdem Touristen den Manu Nationalpark besuchen und dessen ungestörtes Wildtierleben beobachten. Es gibt feste ´Lodge Camps` und die Albergue Matsiguenka. Der grösste Teil des Nationalparks ist nicht für Besucher geöffnet, um die Natur zu schützen.


Mohrenkaiman

Aufgrund der längeren Bootsfahrt va. im Nationalpark empfehlen wir die 6 oder 8 Tage-Tour zu machen. Unsere 8 Tages- Tour zum Manu Nationalpark kostet 1320 US$ p. Person.
» Nationalpark Programm Details

Albergue Casa Matsiguenka

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Zimmer in der Casa Matsiguenka

Häufig gestellte Fragen zu Manu

1. Muss ich für eine Tour nach Manu fit sein?

Auf einer Manu Tour verbringen Sie einige Zeit im Bus und im Boot – je nach Tour (auf der Nationalparktour z.B. sitzen Sie wesentlich mehr Zeit im Boot). Die Wanderungen dauern in der Regel max. 3 - 4 Stunden am Stück und Sie benötigen dafür nur einen Tagesrucksack. Nachtwanderungen sind optional.

Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit fühlen sich manche Menschen ein bisschen ´schlapp`, es ist aber immer Zeit für eine Mittagspause und es gibt auch die Möglichkeit, mal eine Wanderung auszulassen und in der Lodge zu bleiben.

Eine Regenwald Tour ist keine Komfort-Tour, aber mit der entsprechenden Ausrüstung (siehe Packliste) wird Manu zu einem unvergesslichen Erlebnis.

2. Wie entscheide ich mich zwischen Manu Biosphären Tour und Manu Nationalpark Tour?

Auf den Manu Touren besuchen Sie mindestens 2 Seen (Altarme), an denen Riesenotter beobachtet werden können, die Säugetierlecke in Maquisapayoj und die Ara- und Papageienlecke im Blanquillo Privatreservat. Die beiden Lecken liegen ausserhalb der Touristenzone (Reservatszone) des Nationalparks, 30 km südlich von Boca Manu. Wenn Sie also in die Touristenzone des Parks fahren UND die Aralecke besuchen möchten haben Sie mehr Fahrzeit.

Auf der Manu Biosphären Tour haben Sie mehr Zeit für Wanderungen und einen optionalen Tag (5.Tag), an dem die Teilnehmer aussuchen können, nach welchen Tieren Sie gern noch einmal Ausschau halten möchten. Dies ist z.B. von Vorteil, wenn mal Regenwetter ist.

Auf der Nationalpark Tour verbringen Sie mehr Zeit im Boot – den Rio Manu flussaufwärts und 2 Tage später wieder flussabwärts fahrend – und Sie besuchen 2 Seen in der Touristenzone (Reservatszone), um Riesenotter zu sehen.

Auf beiden Touren sind die Gelegenheiten zur Tierbeobachtung ähnlich und wir können auf beiden Touren die gleichen Tierarten beobachten.

Auf der Nationalparktour haben Sie gute Chancen vom Boot aus Tiere am Flussufer zu sehen (für den Jaguar braucht man aber Glück!) und der Salvador See bietet gute Möglichkeiten Riesenotter zu sehen.

Auf der Biosphären Tour haben wir durch 3 Tage an einem Ort (in einer Lodge) mehr Zeit fuer Wanderungen, sind flexibler und können so mehr Möglichkeiten zur Sichtung einer grösseren Vielfalt von Tieren wahrnehmen.

3. Gibt es Mücken, Malaria und Leishmaniasis in Manu? Welche Impfungen benötige ich?

Malaria : Das Malaria Risiko in Manu ist extrem gering (unter 0,1 %). Wir empfehlen Insektenschutzmittel anzuwenden und lange Ärmel und lange Hosen zu tragen, anstatt nebenwirkunsreiche Malaria Prophylaxemittel zu nehmen (bitte lesen Sie unbedingt die Nebenwirkungen solcher Prophylaxemittel!!) welche zudem keinen sicheren Schutz bieten. Sie können ein ‘stand by’ Medikament gegen Malaria mitbringen (welches nach einer Blutanaylse genommen wird und schnelle Heilung bringt). Sie können Malaria Medikamente auch in Cusco kaufen. Im südperuanischen Regenwald gibt es auch den ´Plasmodium vivax` Erreger, diese Malariaform ist vollständig heilbar.

Leishmaniasis : Das Risiko für von Mücken übertragene Leishmaniasis ist sehr gering, die beste Form des Schutzes ist langärmlige Kleidung.

Gelbfieber : Eine Gelbfieber Impfung für den Manu Regenwald ist empfohlen. Wenn Sie eine Tour in die Reservatszone unternehmen möchten ist eine Gelbfieber Impfung erforderlich, da diese in Limonal kontrolliert wird.

Tetanus : Eine Tetanus Impfung für den Regenwald ist empfohlen.

Tollwut : Wir verbringen alle Nächte unter Moskitonetzen, deshalb ist das Risiko von einer Fledermaus gebissen zu werden sehr gering.

4. Wie buche ich eine Tour?

Bitte lesen Sie unsere Tourprogramme bevor Sie eine Tour buchen, falls Sie weitere Fragen haben, beantworten wir diese gerne.

Für eine Buchung benötigen wir Ihren vollen Namen, Adresse, Alter, Beruf, Passnummer und Nationalität. Ausserdem eine Anzahlung von mindestens 150 US $ pro Person. Die Anzahlung kann auf unser Bankkonto in Deutschland, in Cusco oder per Western Union getätigt werden. Wir bestätigen Ihnen nach Eingang den Erhalt der Anzahlung und die Buchung der gewünschten Tour(en).

Die Restzahlung wird in Cusco fällig, spaetestens 1 Tag vor Tourstart, entweder in bar (Soles, US $ oder €) oder Sie bringen US $ - Reiseschecks mit. Reisechecks koennen Sie bei der Scotiabank oder Interbank eintauschen, die Gebuehr liegt bei ca 3 %.

Bevor Sie nach Peru reisen empfehlen wir Ihnen die Konditionen Ihrer Kreditkarte (Limits für Geldautomaten) mit ihrer Bank in Deutschland zu besprechen. Direktes Zahlen mit der Karte ist hier relativ selten und oft teuer. Es gibt Geldautomaten, bei der Banco de la Nacion, wo man 2500 Soles (920 US$) pro Tag oder mehr ziehen kann.

5. Gibt es Fluege von Manu nach Cusco? Warum geht die Rueckfahrt fuer die kuerzeren Touren ueber Colorado?

Leider gibt es derzeit keine Fluege von/ nach Boca Manu, da kein passendes Kleinflugzeug fuer die Strecke und die Landepiste zur Verfuegung steht. Daher bieten wir fuer die kuerzeren Touren eine Loesung an, die Ihnen ermoeglicht in der gleichen Zeit wie bei den urspruenglichen Touren mit Rueckflug die Highlights im Tiefland von Manu zu besuchen.

2011 wurde die "Transoceanica" fertiggestellt, eine asphaltierte Strasse, die wir fuer die kuerzeren Touren bis ins Tiefland von Manu (5 oder 6 Tage) nutzen. Die Anreise nach Manu erfolgt durch den Nebelwald, nach den Exkursionen im Tiefland nehmen wir aber nun das Boot von der Maquisapayoj Lodges aus flussabwaerts, um nach Colorado zu gelangen, dies ist ein kleiner Ort mit Goldwaeschern. Von hier nehmen wir zusammen mit dem Guide ein Auto oder einen Pickup der uns in ca 1 Stunde nach Pto. Carlos bringt , wo wir den Rio Inambari ueberqueren (10 min.). Auf dem anderen Flussufer wartet unser privater Minibus fuer die Rueckfahrt ueber Mazuko auf asphaltierter Strasse hinauf in die Anden – vorbei am beruehmten Ausangate Berg – um nach Cusco zurueck zu kehren. Es ist ein langer Tag, aber es ist moeglich vom entlegenen Manutiefland in einem Tag bis nach Cusco zu kommen.

Wenn Sie genug Zeit haben ist es auf jeden Fall empfehlenswert eine 7 oder 8 taegige Tour zu machen, mit Rueckfahrt auf dem Rio Alto Madre de Dios nach Atalaya mit diversen Stops unterwegs. Diese Rueckfahrt gibt uns Zeit fuer einige Wanderungen usw. und bietet zusaetzliche Moeglichkeiten fur Tierbeobachtung.

Die Transportkosten (Boot und Minibus) fuer die Rueckfahrt ueber Colorado und Mazuko sind wesentlich heoher als die 'uebliche' Rueckfahrt ueber Atalaya, aus diesem Grund sind die Preise fuer diese Touroptionen hoeher als fuer die 8 taegige Tour.

Wenn Sie wenig Zeit haben UND planen gleich nach der Manutour zurueck nach Lima zu fliegen ist eventuell die Option mit Fahrt nach Colorado und von Pto. Carlos aus Transfer nach Maldonado fuer Sie interessant. Von der Stadt Maldonado aus ist es moeglich am Nachmittag einen Linienflug nach Lima zu nehmen. Dafuer muessen wir frueh starten, aber Sie koennen so am letzten Tourtag bis nach Lima kommen (Tag 5 oder 6)

Kontaktieren Sie uns gerne fuer weitere informationen.

Landkarte von Manu

6. Wie ist die maximale Gruppengrösse?

Auf den Manu Touren kommen maximal 10 Teilnehmer auf 1 Guide. Das heisst, dass bei mehr als 10 Teilnehmern einen weiterer Guide mitgeht, um die Gruppe während der Wanderungen in zwei zu teilen. Hierdurch können alle hören, was der Guide sagt und die Gruppe ist klein genug, um Tiere zu beobachten.

7. Wie sind die Temperaturen im Manu und brauche ich ein Fernglas?

Im Tiefland von Manu befinden wir uns auf 250 bis 500 m, daher ist es in der Regel ganzjaehrig warm, d.h. am Tag zwischen 22 bis 37 °C  und auch nachts ist es nicht kalt. Langaermilge Kleidung und Regenschutz ist jedoch ganzjaehrig wichtig.

In den Monaten Mai bis Juli können (selten) Kaltfronten im Tiefland auftreten, bei denen die Temperaturen bis ca. 12 °C sinken können, was sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Regenwald kälter anfühlt.

Ferngläser sind das ´A` und ´O` auf einer Manu Tour, um Tiere im Wald zu entdecken und aus der Nähe betrachten zu können.  Sie können Ferngläser auch bei uns in Cusco mieten, geben Sie uns einfach Bescheid.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung!






Aktualisiert:

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Tel: (+51 84) 437374 (telefax) / mobile: 984714148
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Cusco / Trekking / Inka Trail Links
 
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- Atlarm im Manu

· Warum in den Manu fahren?

Manu liegt im peruanischen Teil des Amazonasbeckens und ist eine der wenigen grossen Wildnisse der Welt, in der die Flora und Fauna noch ungestört und zahlreich ist.

Das Manu Biosphären Reservat stellt Tropisches Alpines Grassland ( Puna), Elfen- und Nebelwald, Hohen Regenwald und Tieflandsregenwald unter Schutz. In diesen verschiedenen Ökosystemen findet sich eine ungewöhnlich hohe Artenfielfalt.

Bisher sind 15.000 Pflanzenarten, über 1000 Vogelarten und 200 Säugetierarten in Manu bestimmt worden.

Nach den Erkenntnissen von Biologen ist kein anderes Regenwaldschutzgebiet mit Manus Biodiversität ( 40 % Vogelarten mehr als im brasilianischen Amazonasgebiet) und den Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung , insbesondere an den Säugetier- und Ara- Salzlecken, zu vergleichen.

Manu ist entlegen, von der Zivilisation entfernt und dünn besiedelt, was Manu von anderen Urwaldzielen wie z.B. Pto. Maldonado unterscheidet. Einige der indigenen Völker in Manu haben noch keinen Kontakt zur ´Zivilisation`.

Einige Vogelarten sind hier endemisch , so z.B.

White tufted Sunbeam(Aglaeactis castelnaudii), Red and white Antpitta (Grallaria erythroleuca), Puna Thistletail (Schizoeaca h. helleri) und White cheeked Tody Tyrant (Poecilotriccus albifacies).

Kein anderes Gebiet in Amerika bietet so hervorragende Bedingungen zum Beobachten seltener oder schwer zu beobachtender Tiere wie Manu.

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Macaws

· Warum mit Amazon Trails Peru fahren?

Unser ATP -Team wurde von erfahrenen, einheimischen Manu Natur-Führern gegründet – die meisten sind im Regenwald aufgewachsen -, die Ihnen optimale Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung bieten, ohne die Tiere zu stören.

Unsere Guides, das A und O einer Regenwaldtour, sind zweisprachig und geben Ihnen einen umfassenden Eindruck vom Regenwald Ökosystem und vermitteln Ihnen ein einzigartiges, lehrreiches Regenwalderlebnis zu einem fairen Preis.

Amazon Trails Peru engagiert sich im Training und in der Zusammenarbeit mit den Einheimischen und unterstützt Lodges und Unternehmen, die von lokaler Bevölkerung oder Gemeinden geführt werden ( z.B. Casa Machiguenga).

· Warum nach Blanquillo und Maquisapayoj fahren?

Manu Blanquillo und Maquisapayoj sind Privatreservate und liegen strategisch günstig, nur eine kurze Bootsfahrt von Boca Manu entfernt und mitten im Primärwald.

In Blanquillo befindet sich die grosse Ara- und Papageien Salzlecke sowie 2 Altarme (Cochas) mit idealen Bedingungen zur Beobachtung der Riesenotter, von einem Holzkatamaran aus.

In Maquisapayoj steht die erhöhte Übernachtungsplattform, von der aus nachts Tapire beobachtet werden können, inmitten dichten Primärwaldes.

Niemand sonst in hunderten von Kilometern Regenwald!

Beide Reservate verfügen ausserdem über ein weitläufiges Wegenetz, ideal zur Tierbeobachtung.

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Tapir

· Ökotourismus und Naturschutz

Manu ist ein artenreiches aber labiles Ökosystem.

Als Heimat verschiedener bedrohter Tierarten, wie z.B. Riesenotter, Harpien Adler, Grosser Ameisenbär, Ozelot und Wollaffe, ist sanfter und ökologisch nachhaltiger Tourismus in Manu ein `Muss´ und die relativ geringe Besucherzahl vorteilhaft .

Die touristischen Aktivitäten müssen kontrolliert werden ( z.B. kein zu grosses Annähern an die Tiere) und die Besucher sollten über Regenwaldschutz informiert sein.

Ökotourismus ist ausserdem eine wichtige wirtschaftliche Aktivität für die Bewohner des Tropischen Regenwaldes, die es erlaubt, den Regenwald zu nutzen ohne seine Ressourcen zu zerstören. Aus diesem Grund ist es wichtig, die lokale Bevölkerung in den Manu - Tourismus zu integrieren!

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Tapirplattform in
Maquisapayoj
 
     


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