Eintritt in den Manu Nationalpark
(Foto: Ross Murphy)
Rio Manu
Der Manu Nationalpark, von mehr als der
Hälfte der Fläche der Schweiz, und das Manu Biosphärenreservat
wurden 1973 östlich der Anden gegründet; es erstreckt sich über
das Andenhochland (bis 4100 m), den Bergnebelwald bis hin zum Amazonastiefland
( 300 m).
Nur in einem Gebiet entlang des Rio Manu können seitdem Touristen
den Manu Nationalpark besuchen und dessen ungestörtes Wildtierleben
beobachten. Es gibt feste ´Lodge Camps` und die Albergue Matsiguenka.
Der grösste Teil des Nationalparks ist nicht für Besucher geöffnet,
um die Natur zu schützen.
Mohrenkaiman
Aufgrund der längeren Bootsfahrt va. im Nationalpark empfehlen wir
die 6 oder 8 Tage-Tour zu machen. Unsere 8 Tages- Tour zum Manu Nationalpark
kostet 690 ¤ / 995 US $ (alles inklusive).
Auf einer Manu Tour verbringen Sie einige Zeit im Bus und im Boot – je nach Tour (auf der Nationalparktour z.B. sitzen Sie wesentlich mehr Zeit im Boot). Die Wanderungen dauern in der Regel max. 3 - 4 Stunden am Stück und Sie benötigen dafür nur einen Tagesrucksack. Nachtwanderungen sind optional.
Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit fühlen sich manche Menschen ein bisschen ´schlapp`, es ist aber immer Zeit für eine Mittagspause und es gibt auch die Möglichkeit, mal eine Wanderung auszulassen und in der Lodge zu bleiben.
Eine Regenwald Tour ist keine Komfort-Tour, aber mit der entsprechenden Ausrüstung (siehe Packliste) wird Manu zu einem unvergesslichen Erlebnis.
2. Wie entscheide ich mich zwischen Manu Biosphären Tour und Manu Nationalpark Tour?
Auf den Manu Touren besuchen Sie mindestens 2 Seen (Altarme), an denen Riesenotter beobachtet werden können, die Säugetierlecke in Maquisapayoj und die Ara- und Papageienlecke im Blanquillo Privatreservat. Die beiden Lecken liegen ausserhalb der Touristenzone (Reservatszone) des Nationalparks, 30 km südlich von Boca Manu. Wenn Sie also in die Touristenzone des Parks fahren UND die Aralecke besuchen möchten haben Sie wesentlich mehr Fahrzeit.
Auf der Manu Biosphären Tour haben Sie mehr Zeit für Wanderungen und einen optionalen Tag (5.Tag), an dem die Teilnehmer aussuchen können, nach welchen Tieren Sie gern noch einmal Ausschau halten möchten. Dies ist z.B. von Vorteil, wenn mal Regenwetter ist.
Auf der Nationalpark Tour verbringen Sie mehr Zeit im Boot – den Rio Manu flussaufwärts und 2 Tage später wieder flussabwärts fahrend – und Sie besuchen 2 Seen in der Touristenzone (Reservatszone), um Riesenotter zu sehen.
Auf beiden Touren sind die Gelegenheiten zur Tierbeobachtung gleich gut.
Auf der Nationalparktour haben Sie gute Chancen vom Boot aus Tiere am Flussufer zu sehen.
Auf der Biosphären Tour haben wir durch 3 Tage an einem Ort mehr Zeit fuer Wanderungen, sind flexibler und können so mehr Möglichkeiten zur Sichtung einer grösseren Vielfalt von Tieren wahrnehmen.
3. Gibt es Mücken, Malaria und Leishmaniasis in Manu? Welche Impfungen benötige ich?
Malaria : Das Malaria Risiko in Manu ist extrem gering (unter 0,1 %).
Wir empfehlen Insektenschutzmittel anzuwenden und lange Ärmel und lange Hosen zu tragen, anstatt nebenwirkunsreiche Malaria Prophylaxemittel zu nehmen (bitte lesen Sie unbedingt die Nebenwirkungen solcher Prophylaxemittel!!) welche zudem keinen sicheren Schutz bieten.
Sie können ein ‘stand by’ Medikament gegen Malaria mitbringen (welches nach einer Blutanaylse genommen wird und schnelle Heilung bringt). Sie können Malaria Medikamente auch hier kaufen.
Im südperuanischen Regenwald gibt es auch den ´Plasmodium vivax` Erreger, diese Malariaform ist vollständig heilbar.
Leishmaniasis : Das Risiko für von Mücken übertragene Leishmaniasis ist sehr gering, die beste Form des Schutzes ist langärmlige Kleidung.
Gelbfieber : Eine Gelbfieber Impfung für den Regenwald ist empfohlen.
Wenn sie jedoch eine Tour in die Reservatszone unternehmen wollen ist eine Gelbfieber Impfung erforderlich, da diese in Limasol kontrolliert wird.
Tätanus : Eine Tätanus Impfung für den Regenwald ist empfohlen.
Tollwut : Wir verbringen alle Nächte unter Moskitonetzen, deshalb ist das Risiko von einer Fledermaus gebissen zu werden sehr gering.
4. Wie buche ich eine Tour?
Bitte lesen Sie unsere Tourprogramme bevor Sie eine Tour buchen, falls Sie weitere Fragen haben, beantworten wir diese gerne.
Für eine Buchung benötigen wir Ihren vollen Namen, Adresse, Alter, Beruf, Passnummer und Nationalität. Ausserdem eine Anzahlung von mindestens 150 US $ pro Person. Die Anzahlung kann auf unser Bankkonto in Deutschland, in Cusco oder per Western Union getätigt werden.
Wir bestätigen Ihnen nach Eingang den Erhalt der Anzahlung und die Buchung der gewünschten Tour(en).
Die Restzahlung wird in Cusco fällig, entweder bar (Soles, US $ oder €) oder mit
US $ - Reiseschecks (kostet 2,5 % Gebühren).
Bevor Sie nach Peru reisen empfehlen wir Ihnen die Konditionen ihrer Kreditkarte (Limits für Geldautomaten) mit ihrer Bank in Deutschland zu besprechen. Direktes Zahlen mit der Karte ist hier relativ selten und oft teuer.
5. Was muss ich über Manuflüge wissen?
Die Flüge von und nach Boca Manu werden von Kleinflugzeugen geflogen (Beechcraft 90 und Twin Otter) und der Flugplan variiert je nach Bedarf und wird erst wenige Tage vorher festgelegt. Normalerweise gehen die Flüge zwischen 8 und 13 Uhr. Wir geben Ihnen zu Beginn Ihrer Tour eine ungefähre Flugzeit.
Bitte bedenken Sie auch, dass die Flüge von/ nach Boca Manu leichter als die ´grossen Flüge´
( z.B. nach Lima) durch schlechte Wetterverhältnisse oder Wartungsarbeiten beeinträchtigt/ verschoben werden können, dies gilt insbesondere für die Regenzeit von Dezember bis März.
Wir buchen die Flüge für Sie, haben aber keinen Einfluss auf die Fluggesellschaft. Daher empfehlen wir dringend nach dem Rückflug aus Manu noch einen Tag in Cusco einzuplanen, v.a. vor Ihrem Rückflug nach Lima - und vor Ihrem internationalen Flug.
Das Gepäcklimit für die Flüge beträgt 10 kg pro Person. Für jeden Kilo der das Gepäcklimit überschreitet wird eine Gebühr von 3 US $ berechnet. Auf dem Flughafen in Boca Manu ist zusätzlich eine Flughafensteuer von 15 US $ zu entrichten (eine Strecke).
In den Monaten Dezember bis bis März gibt es nur sporadisch Flüge nach Manu.
6. Wie ist die maximale Gruppengrösse?
Auf den Manu Touren kommen maximal 10 Teilnehmer auf 1 Guide. Das heisst, dass bei mehr als 10 Teilnehmern einen weiterer Guide mitgeht, um die Gruppe während der Wanderungen in zwei zu teilen. Hierdurch können alle hören, was der Guide sagt und die Gruppe ist klein genug, um Tiere zu beobachten.
7. Wie sieht es mit Schlafsäcken und Ferngläsern aus?
Sie sollten für die Plattform in Maquisapayoj einen (leichten) Schlafsack auf die Manu Tour mitnehmen. In den Monaten Mai bis Juli können (selten) Kaltfronten im Tiefland auftreten, bei denen die Temperaturen bis ca. 10 ° C sinken können, was sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Regenwald kälter anfühlt. Ferngläser sind das ´A` und ´O` auf einer Manu Tour, um Tiere im Wald zu entdecken und aus der Nähe betrachten zu können. Sowohl Schlafsäcke als auch Ferngläser können Sie auch bei uns in Cusco mieten, geben Sie uns einfach Bescheid.
Wenn Sie noch weitere Fragen haben,
stehen wir Ihnen selbstverständlich
gerne zur Verfügung!
Aktualisiert:
Amazon Trails Peru Tour Operator
Calle Tandapata 660, San Blas, Cusco - Peru
Tel: (+51
84) 437499 (telefax) / mobile: 984741735 / 984714148
Skype: amazontrailsperu
e-mail: info@amazontrailsperu.com
Wir nehmen Zahlungen in Soles zum Kurs von 1 US$ = 3,10 Soles und 1 Euro = 4,2 Soles entgegen.
· Warum in den Manu fahren?
Manu liegt im peruanischen Teil des Amazonasbeckens und
ist eine der wenigen grossen Wildnisse der Welt, in
der die Flora und Fauna noch ungestört und zahlreich
ist.
Das Manu
Biosphären Reservat stellt Tropisches
Alpines Grassland ( Puna), Elfen- und Nebelwald,
Hohen Regenwald und Tieflandsregenwald unter Schutz.
In diesen verschiedenen Ökosystemen findet sich
eine ungewöhnlich hohe Artenfielfalt.
Bisher sind 15.000 Pflanzenarten,
über 1000 Vogelarten und 200 Säugetierarten
in Manu bestimmt worden.
Nach den Erkenntnissen von Biologen
ist kein anderes Regenwaldschutzgebiet mit Manus Biodiversität (
40 % Vogelarten mehr als im brasilianischen Amazonasgebiet)
und den Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung , insbesondere
an den Säugetier- und Ara- Salzlecken, zu vergleichen.
Manu ist entlegen, von der Zivilisation
entfernt und dünn besiedelt,
was Manu von anderen Urwaldzielen wie z.B. Pto. Maldonado
unterscheidet. Einige der indigenen
Völker in Manu haben noch keinen Kontakt
zur
´Zivilisation`.
Einige Vogelarten sind hier endemisch ,
so z.B.
White tufted Sunbeam(Aglaeactis castelnaudii),
Red and white Antpitta (Grallaria erythroleuca), Puna
Thistletail (Schizoeaca h. helleri) und White cheeked
Tody Tyrant (Poecilotriccus albifacies).
Kein anderes Gebiet in Amerika bietet
so hervorragende Bedingungen zum Beobachten seltener
oder schwer zu beobachtender Tiere wie Manu.
Macaws
· Warum mit Amazon Trails
Peru fahren?
Unser ATP -Team wurde von
erfahrenen, einheimischen Manu Natur-Führern
gegründet –
die meisten sind im Regenwald aufgewachsen -,
die Ihnen optimale Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung
bieten, ohne die Tiere zu stören.
Unsere Guides, das A und O einer
Regenwaldtour, sind zweisprachig und geben Ihnen einen
umfassenden Eindruck vom Regenwald Ökosystem und
vermitteln Ihnen ein einzigartiges,
lehrreiches Regenwalderlebnis zu einem fairen
Preis.
Amazon Trails Peru engagiert sich
im Training und in der Zusammenarbeit mit den Einheimischen
und unterstützt Lodges und Unternehmen, die von
lokaler Bevölkerung oder Gemeinden geführt
werden ( z.B. Casa Machiguenga).
· Warum
nach Blanquillo und Maquisapayoj fahren?
Manu
Blanquillo und Maquisapayoj sind Privatreservate und
liegen strategisch günstig, nur eine kurze Bootsfahrt
von Boca Manu entfernt und mitten im Primärwald.
In
Blanquillo befindet sich die grosse Ara-
und Papageien Salzlecke sowie 2 Altarme (Cochas)
mit idealen Bedingungen zur Beobachtung der Riesenotter,
von einem Holzkatamaran aus.
In
Maquisapayoj steht die erhöhte Übernachtungsplattform,
von der aus nachts Tapire beobachtet werden
können, inmitten dichten Primärwaldes.
Niemand
sonst in hunderten von Kilometern Regenwald!
Beide
Reservate verfügen ausserdem über ein weitläufiges Wegenetz,
ideal zur Tierbeobachtung.
Tapir
· Ökotourismus
und Naturschutz
Manu
ist ein artenreiches aber labiles Ökosystem.
Als Heimat verschiedener bedrohter
Tierarten, wie z.B. Riesenotter, Harpien Adler,
Grosser Ameisenbär, Ozelot und Wollaffe, ist sanfter
und ökologisch nachhaltiger Tourismus in
Manu ein `Muss´ und die relativ geringe Besucherzahl
vorteilhaft .
Die
touristischen Aktivitäten müssen kontrolliert
werden ( z.B. kein zu grosses Annähern an die
Tiere) und die Besucher sollten
über Regenwaldschutz informiert
sein.
Ökotourismus ist
ausserdem eine wichtige wirtschaftliche Aktivität
für die Bewohner des Tropischen Regenwaldes, die
es erlaubt, den Regenwald zu nutzen ohne seine Ressourcen
zu zerstören. Aus diesem Grund ist es wichtig,
die lokale Bevölkerung in den Manu - Tourismus
zu integrieren!
Wichtig: Alles Photographisches
Material ist Eigentum von Amazon
Trails Peru
Die Vogelstimmen auf dieser Website sind in Manu aufgenommen worden.
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