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Manu Blanquillo und Maquisapayoj Info

bietet ein besonderes Ziel im Manu an: Manu Blanquillo und Maquisapayoj, um das Wegesystem durch den Primärwald zu entdecken. Blanquillo und Maquisapayoj sind private Naturreservate, welche südöstlich des Manu Nationalparks liegen. Sie sind nur eine kurze Bootsfahrt von Boca Manu entfernt, wo der Flugplatz liegt.

Blanquillo bietet ideale Bedingungen, um Riesenotter an den nahen Seen (Altarmen) und Aras, Papageien und Sittiche an der besten Arasalzlecke in Manu zu beobachten. Da sich in der Reservatszone des Manu Nationalparks keine für Touristen zugängliche Aralecke befindet, ist Blanquillo ein ideales Gebiet um Aras und andere Tiere zu beobachten, insbesondere wenn Sie nicht viel Zeit haben oder lange Bootsfahrten vermeiden möchten.

Auf der Blanquillo Tour verbringen Sie weniger Zeit im Boot und haben somit mehr Zeit die Wanderwege, Seen und kleinen Flüsse paddelnd in Kanus zu erkunden. Von unseren Basis Camps aus haben Sie mehr Gelegenheiten zu wandern und Papageien und Säugetiere zu beobachten.



Blanquillo







Blick auf den Camungo See vom Turm


Blanquillo


auf der Plattform in Maquisapayoj

In Blanquillo stehen Ihnen Doppelzimmer mit Betten und Moskitonetzen, Gemeinschaftsbad/ WC, Duschen und ein Essraum zur Verfügung. Wer campen möchte, kann dies auf den überdachten Plattformen tun.

In Maquisapayoj verbringen Sie die Nacht auf einer speziell erhoehten Plattform mit Blick auf die Tapirlecke tief im Primärwald. Ihnen stehen hier bequeme Matratzen mit Moskitonetzen sowie eine Toilette zur Verfügung. Es gibt alternativ Doppelzimmer mit Betten und Moskitonetzen, Gemeinschftsbad und Duschen beim Essraum, näher am Fluss.

» Manu Blanquillo Programm Details


Häufig gestellte Fragen zu Manu

1. Wie fit muss ich für eine Tour in den Manu sein ?

Auf einer Manu Tour verbringt man einige Zeit im Bus und Boot – je nach Tour (auf der Nationalparktour z.B. sitzt man wesentlich mehr Zeit im Boot als auf der Blanquillo Tour). Die Ausflüge und Wanderungen dauern in der Regel max. 3 - 4 Stunden (am Stück), mit vielen Stops zur Beobachtung von Flora und Fauna. Sie benötigen dafür nur einen Tagesrucksack. Nachtwanderungen sind optional. Die Schwierigkeit einer Manutour kann als gering eingestuft werden.

Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit fühlen sich manche Menschen ein bisschen ´schlapp`, es ist aber immer Zeit für eine Mittagspause und es gibt natürlich auch die Möglichkeit, mal eine Wanderung auszulassen und in der Lodge oder im Camp zu bleiben.

Eine Regenwald Tour ist keine Komfort-Tour, aber mit der entsprechenden Ausrüstung (siehe Packliste) wird Manu zu einem unvergesslichen Erlebnis.

2. Wie entscheide ich mich zwischen Manu Blanquillo und Manu Nationalpark Tour?

Auf beiden Touren sind die Gelegenheiten zur Tierbeobachtung gleich gut.

Auf der Manu Blanquillo- Tour besuchen Sie mindestens 2 Seen (Altarme), an denen Riesenotter beobachtet werden können, die Säugetierlecke in Maquisapayoj und die Ara- und Papageienlecke im Blanquillo Privatreservat. ( Die beiden Lecken liegen außerhalb der Touristenzone des Nationalparks, 30 km südlich von Boca Manu.) Der Vorteil bei der Blanquillo Tour ist, dass wir durch den 2 tägigen Aufenthalt an einem Ort flexibler sind, d.h. wir haben mehr Zeit für Wanderungen und Besuche der Seen ( Altarme). Dies ist z.B. auch von Vorteil, wenn mal regnerisches Wetter ist.

Unsere Guides handhaben den Tourablauf in Absprache mit der Gruppe so, dass Sie die besten Chancen haben Tiere zu sehen.

Bei der Nationalpark Tour fahren Sie sowohl in die Touristenzone (früher Reservatszone) des Parks, um dort 2 Seen zur Beobachtung von Riesenotter zu besuchen bzw. Wanderungen zur Beobachtung von Vögel und Affen zu machen UND wir besuchen auch die grosse Aralecke in Blanquillo. Dadurch verbringen wir allerdings wesentlich mehr Zeit im Boot (den Rio Manu flussaufwärts und 2 Tage später wieder flussabwärts fahrend). Der Vorteil bei der Nationalparktour ist, dass man durch die längere Bootsfahrt bessere Chancen hat (vom Boot aus) Säugetiere am Flussufer zu sehen.

3. Gibt es Mücken, Malaria und Leishmaniasis in Manu, welche Impfungen benötige ich ?

Im Regenwald gibt es Mücken, Sandflies usw. daher ist ein guter Mückenschutz wichtig. Es gibt Repellents auf natürlicher Basis wie z.B. `Mosiguard´ oder stärkere Mittel wie z.B. `No Bite ´ die einen DEET-Anteil zwischen 10% und 90% enthalten . Für empfindliche Personen und Kinder empfiehlt sich eine ´After bite` Creme ( z.B. Fenistil) oder ´Bite away`, welches den Juckreiz mindert bzw. wegnimmt.

Das Malaria Risiko in Manu ist extrem gering. Wir empfehlen Insektenschutzmittel anzuwenden und lange Ärmel und lange Hosen zu tragen, anstatt eine nebenwirkunsreiche Malaria Prophylaxe zu nehmen ( bitte informieren Sie sich unbedingt über die Nebenwirkungen solcher Prophylaxe-Mittel!!) welche zudem auch keinen 100%igen Schutz bietet. Sie können ein ‘standby’ Medikament gegen Malaria mitbringen (welches nach einer Blutanaylse genommen wird und schnelle Heilung bringt), oder dieses bei Bedarf auch in Peru kaufen. Im südperuanischen Regenwald gibt es den ´Plasmodium vivax` Erreger, diese Malariaform ist vollständig heilbar. Das Risiko für von Mücken übertragene Leishmaniasis ist ebenso gering. Die beste Form des Schutzes ist langärmlige Kleidung. Empfohlen wird jedoch eine Gelbfieber Impfung für den Regenwald, sowie eine Tetanus Impfung.

4. Wie buche ich eine Tour ?

Für eine Buchung benötigen wir Ihren vollen Namen, Adresse, Alter, Beruf, Passnummer und Nationalität. Außerdem eine Anzahlung von mindestens 100 US $ pro Person. Die Anzahlung kann auf unser Bankkonto in Deutschland, in Cusco oder per Western Union getätigt werden. Wir bestätigen Ihnen nach Eingang den Erhalt der Anzahlung und die Buchung der gewünschten Tour(en).

Die Restzahlung wird in Cusco fällig, in bar ( €, Soles oder US $) oder mit Traveler cheques.

5. Was für Flugzeuge fliegen auf der Route nach Boca Manu, um welche Uhrzeit ist der Flug ?

Die Flüge von bzw. nach Boca Manu werden von Kleinflugzeugen geflogen ( Cessna Gran Caravan und Twin Otter), in der Regel stehen 1 oder 2 Flugzeuge für Manuflüge zur Verfügung. Diese Flugzeuge werden alle 100 Flugstunden gewartet. Der Flugplan variiert je nach Bedarf und wird erst wenige Tage vorher festgelegt. Normalerweise gehen die Flüge zwischen 8 und 13 Uhr. (Wir geben Ihnen zu Beginn Ihrer Tour eine ungefähre Flugzeit.) Bitte bedenken sie auch, dass die Flüge von/ nach Boca Manu leichter als Flüge mit großen Maschinen ( z.B. nach Lima) durch schlechte Wetterverhältnisse oder Wartungsarbeiten beeinträchtigt/ verschoben werden können. Dies gilt insbesondere für Monate zu Beginn und am Ende der Regenzeit (November und April). In den Monaten Dezember bis März sind Manuflüge sehr selten.

Wir buchen die Flüge für Sie, haben aber keinen direkten Einfluss auf die Fluggesellschaft. Daher empfehlen wir dringend nach dem Rückflug aus Manu noch einen Tag in Cusco einzuplanen, v.a. vor Ihrem Rückflug nach Lima - und vor Ihrem internationalen Flug.

6. Wie ist die maximale Gruppengröße?

Auf den Manu Touren kommen maximal 10 Teilnehmer auf 1 Guide. Das heißt, dass bei mehr als 10 Teilnehmern ein weiterer Guide mitgeht, um die Gruppe während der Wanderungen in zwei zu teilen. Hierdurch können alle gut hören, was der Guide sagt und die Gruppe ist klein genug, um Tiere beobachten zu können. Es ist wichtig sich auf den Ausflügen möglichst ruhig zu verhalten.

7. Wie sieht es mit Schlafsäcken und Ferngläsern aus?

Sie sollten einen (leichten) Schlafsack auf die Manu Tour mitnehmen, insbesondere für die Nacht / Nächte im Nebelwald (bei Hin- / Rückfahrt per Bus) und für die Plattform in Maquisapayoj. In den Monaten Mai bis Juli können im Tiefland Kaltfronten auftreten, bei denen die Temperaturen unter 8 ° C sinken können, was sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Regenwald kälter anfühlt. Ferngläser sind das ´A` und ´O` auf einer Manu Tour, um Tiere im Wald zu entdecken und aus der Nähe betrachten zu können. Sowohl Schlafsäcke als auch Ferngläser können Sie auch bei uns in Cusco mieten. Geben Sie uns einfach Bescheid.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung!






Aktualisiert:

Cusco / Trekking / Inka Trail Links
 
Besuchen Sie auch:

· Warum in den Manu fahren?

Manu liegt im peruanischen Teil des Amazonasbeckens und ist eine der wenigen grossen Wildnisse der Welt, in der die Flora und Fauna noch ungestört und zahlreich ist.

Das Manu Biosphären Reservat stellt Tropisches Alpines Grassland ( Puna), Elfen- und Nebelwald, Hohen Regenwald und Tieflandsregenwald unter Schutz. In diesen verschiedenen Ökosystemen findet sich eine ungewöhnlich hohe Artenfielfalt.

Bisher sind 15.000 Pflanzenarten, über 1000 Vogelarten und 200 Säugetierarten in Manu bestimmt worden.

Nach den Erkenntnissen von Biologen ist kein anderes Regenwaldschutzgebiet mit Manus Biodiversität ( 40 % Vogelarten mehr als im brasilianischen Amazonasgebiet) und den Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung , insbesondere an den Säugetier- und Ara- Salzlecken, zu vergleichen.

Manu ist entlegen, von der Zivilisation entfernt und dünn besiedelt, was Manu von anderen Urwaldzielen wie z.B. Pto. Maldonado unterscheidet. Einige der indigenen Völker in Manu haben noch keinen Kontakt zur ´Zivilisation`.

Einige Vogelarten sind hier endemisch , so z.B.

White tufted Sunbeam(Aglaeactis castelnaudii), Red and white Antpitta (Grallaria erythroleuca), Puna Thistletail (Schizoeaca h. helleri) und White cheeked Tody Tyrant (Poecilotriccus albifacies).

Kein anderes Gebiet in Amerika bietet so hervorragende Bedingungen zum Beobachten seltener oder schwer zu beobachtender Tiere wie Manu.

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Macaws

· Warum mit Amazon Trails Peru fahren?

Unser ATP -Team wurde von erfahrenen, einheimischen Manu Natur-Führern gegründet – die meisten sind im Regenwald aufgewachsen -, die Ihnen optimale Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung bieten, ohne die Tiere zu stören.

Unsere Guides, das A und O einer Regenwaldtour, sind zweisprachig und geben Ihnen einen umfassenden Eindruck vom Regenwald Ökosystem und vermitteln Ihnen ein einzigartiges, lehrreiches Regenwalderlebnis zu einem fairen Preis.

Amazon Trails Peru engagiert sich im Training und in der Zusammenarbeit mit den Einheimischen und unterstützt Lodges und Unternehmen, die von lokaler Bevölkerung oder Gemeinden geführt werden ( z.B. Casa Machiguenga).

· Warum nach Blanquillo und Maquisapayoj fahren?

Manu Blanquillo und Maquisapayoj sind Privatreservate und liegen strategisch günstig, nur eine kurze Bootsfahrt von Boca Manu entfernt und mitten im Primärwald.

In Blanquillo befindet sich die grosse Ara- und Papageien Salzlecke sowie 2 Altarme (Cochas) mit idealen Bedingungen zur Beobachtung der Riesenotter, von einem Holzkatamaran aus.

In Maquisapayoj steht die erhöhte Übernachtungsplattform, von der aus nachts Tapire beobachtet werden können, inmitten dichten Primärwaldes.

Niemand sonst in hunderten von Kilometern Regenwald!

Beide Reservate verfügen ausserdem über ein weitläufiges Wegenetz, ideal zur Tierbeobachtung.

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Tapir

· Ökotourismus und Naturschutz

Manu ist ein artenreiches aber labiles Ökosystem.

Als Heimat verschiedener bedrohter Tierarten, wie z.B. Riesenotter, Harpien Adler, Grosser Ameisenbär, Ozelot und Wollaffe, ist sanfter und ökologisch nachhaltiger Tourismus in Manu ein `Muss´ und die relativ geringe Besucherzahl vorteilhaft .

Die touristischen Aktivitäten müssen kontrolliert werden ( z.B. kein zu grosses Annähern an die Tiere) und die Besucher sollten über Regenwaldschutz informiert sein.

Ökotourismus ist ausserdem eine wichtige wirtschaftliche Aktivität für die Bewohner des Tropischen Regenwaldes, die es erlaubt, den Regenwald zu nutzen ohne seine Ressourcen zu zerstören. Aus diesem Grund ist es wichtig, die lokale Bevölkerung in den Manu - Tourismus zu integrieren!

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Tapirplattform in
Maquisapayoj
 
     


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