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Kirche an der Plaza von Cusco
Peru hat eine Fläche von 285.216 qkm , von denen 62 % Andenabhang und tropischer Regenwald sind- Selva genannt; 26 % sind Sierra, das Andenhochland mit einer Durchschnittshöhe von 3000m und 50 % der peruanischen Bevölkerung ; die trockene Küstenregion – Costa - obwohl 2250 km lang – macht nur 11 % von Peru´s Landfläche aus, an ihr wohnen jedoch – mit Konzentration in Lima- 44% der Bevölkerung.


So unterteilt sich Peru in 3 geographische und klimatische Zonen. An der Küste ist von Dezember bis April Sommer, mit Temperaturen bis 35 °C, während May bis November kühler und überwiegend bewölkt ( und feucht!) sind – aufgrund des ´Garua`-Nebels.

In der Sierra sind April bis Oktober Trockenzeit, tagsüber heiss und nachts kühl bis kalt. November bis März ist Regenzeit, mit oft klaren Tagen und Nachmittagsregen (im Jan. und Feb. aber doch eher selten, d.h. mehr Regen).

Im Regenwald entsprechen die Jahreszeiten denen der Sierra, jedoch mit höheren Temperaturen – bis 35 ° C und hoher Luftfeuchtigkeit, insbesondere in der Regenzeit.

Peru´s Bevölkerung hat nahezu 27.000.000 erreicht, was zu einer Bevölkerungsdichte von 19 Einwohnern/ q km führt (in Europa liegen die Zahlen bei über 200 Einw./ q km).

Die indigene Bevölkerung,- darunter als grösste Gruppen die Quechua und Aymara-, wird mit über 3 Millionen beziffert; in Amazonien leben über 40 ethnische Gruppen mit insgesamt 250.000 Personen. Ausser Spanisch (castellano), wird Quechua gesprochen, in ländlichen und abgelegenen Gebieten ist diese Sprache der Inkas wichtiger als Spanisch und wird heutzutage auch wieder an den Schulen gelehrt.


Das peruanische Amazonastiefland
Amazonien ist der Wald mit der grössten Ausdehnung auf der Erde und als tropischer Wald ist er berühmt für seine extrem hohe Artenvielfalt (Biodiversität). Aufgrund der späten Migration (Wanderung) des Menschen nach (Süd-) Amerika, exisitieren in Amazonien noch grosse Flächen von Primärwald.

Blick auf den Alto Madre de Dios Fluss
In Zentral- Amazonien wurden auf 1 ha bis zu 500 Baumarten gefunden, während die Zahlen in anderen tropischen Wäldern zwischen 100 und 200 liegen, und in europäischen Wäldern gar unter 20.
In bezug auf Tiere ist die Artenvielfalt ebenso hoch, ein Sechstel aller Vogelarten lebt in Amazonien.
Der Nährstoffmangel (insbes. der Böden) ist die Hauptursache für diese hohe Artenvielfalt, der Wettbewerb ist hoch und jede Nische hat ihren - spezialisierten - Bewohner und es haben sich vielfältigste Varianten der Verteidigung und des Schutzes entwickelt.

Ruinen von Sacsayhuaman

Als grösstes Flusssystem der Erde und als zweitlängster Fluss der Erde hat der Amazonas eine Länge von 6518 km (Nil: 6671 km).
Zuflüsse des Amazonas sind der Rio Marañon, Rio Huallaga und Rio Ucayali, welche alle ihren Ursprung in den peruanischen Anden haben.

Währung: 1 Euro = ca. 3,60 Sol (Stand Mai 03)






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· Warum in den Manu fahren?

Manu liegt im peruanischen Teil des Amazonasbeckens und ist eine der wenigen grossen Wildnisse der Welt, in der die Flora und Fauna noch ungestört und zahlreich ist.

Das Manu Biosphären Reservat stellt Tropisches Alpines Grassland ( Puna), Elfen- und Nebelwald, Hohen Regenwald und Tieflandsregenwald unter Schutz. In diesen verschiedenen Ökosystemen findet sich eine ungewöhnlich hohe Artenfielfalt.

Bisher sind 15.000 Pflanzenarten, über 1000 Vogelarten und 200 Säugetierarten in Manu bestimmt worden.

Nach den Erkenntnissen von Biologen ist kein anderes Regenwaldschutzgebiet mit Manus Biodiversität ( 40 % Vogelarten mehr als im brasilianischen Amazonasgebiet) und den Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung , insbesondere an den Säugetier- und Ara- Salzlecken, zu vergleichen.

Manu ist entlegen, von der Zivilisation entfernt und dünn besiedelt, was Manu von anderen Urwaldzielen wie z.B. Pto. Maldonado unterscheidet. Einige der indigenen Völker in Manu haben noch keinen Kontakt zur ´Zivilisation`.

Einige Vogelarten sind hier endemisch , so z.B.

White tufted Sunbeam(Aglaeactis castelnaudii), Red and white Antpitta (Grallaria erythroleuca), Puna Thistletail (Schizoeaca h. helleri) und White cheeked Tody Tyrant (Poecilotriccus albifacies).

Kein anderes Gebiet in Amerika bietet so hervorragende Bedingungen zum Beobachten seltener oder schwer zu beobachtender Tiere wie Manu.

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Macaws

· Warum mit Amazon Trails Peru fahren?

Unser ATP -Team wurde von erfahrenen, einheimischen Manu Natur-Führern gegründet – die meisten sind im Regenwald aufgewachsen -, die Ihnen optimale Gelegenheiten zur Wildtierbeobachtung bieten, ohne die Tiere zu stören.

Unsere Guides, das A und O einer Regenwaldtour, sind zweisprachig und geben Ihnen einen umfassenden Eindruck vom Regenwald Ökosystem und vermitteln Ihnen ein einzigartiges, lehrreiches Regenwalderlebnis zu einem fairen Preis.

Amazon Trails Peru engagiert sich im Training und in der Zusammenarbeit mit den Einheimischen und unterstützt Lodges und Unternehmen, die von lokaler Bevölkerung oder Gemeinden geführt werden ( z.B. Casa Machiguenga).

· Warum nach Blanquillo und Maquisapayoj fahren?

Manu Blanquillo und Maquisapayoj sind Privatreservate und liegen strategisch günstig, nur eine kurze Bootsfahrt von Boca Manu entfernt und mitten im Primärwald.

In Blanquillo befindet sich die grosse Ara- und Papageien Salzlecke sowie 2 Altarme (Cochas) mit idealen Bedingungen zur Beobachtung der Riesenotter, von einem Holzkatamaran aus.

In Maquisapayoj steht die erhöhte Übernachtungsplattform, von der aus nachts Tapire beobachtet werden können, inmitten dichten Primärwaldes.

Niemand sonst in hunderten von Kilometern Regenwald!

Beide Reservate verfügen ausserdem über ein weitläufiges Wegenetz, ideal zur Tierbeobachtung.

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Tapir

· Ökotourismus und Naturschutz

Manu ist ein artenreiches aber labiles Ökosystem.

Als Heimat verschiedener bedrohter Tierarten, wie z.B. Riesenotter, Harpien Adler, Grosser Ameisenbär, Ozelot und Wollaffe, ist sanfter und ökologisch nachhaltiger Tourismus in Manu ein `Muss´ und die relativ geringe Besucherzahl vorteilhaft .

Die touristischen Aktivitäten müssen kontrolliert werden ( z.B. kein zu grosses Annähern an die Tiere) und die Besucher sollten über Regenwaldschutz informiert sein.

Ökotourismus ist ausserdem eine wichtige wirtschaftliche Aktivität für die Bewohner des Tropischen Regenwaldes, die es erlaubt, den Regenwald zu nutzen ohne seine Ressourcen zu zerstören. Aus diesem Grund ist es wichtig, die lokale Bevölkerung in den Manu - Tourismus zu integrieren!

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Tapirplattform in
Maquisapayoj
 
     


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